HABT IHR DAS KOMMEN SEHEN, DASS DA EINE NEUE TEAM DRESCH KOMMT?? ALSO: ICH NICHT!
TEAM DRESCH SIND ZURÜCK mit einem VERDAMMT NEUEN ALBUM, 30 Jahre nach ihrer letzten Vollveröffentlichung. Klar, ja, das ist eine lange Zeit zwischen zwei Veröffentlichungen. ABER, seid ihr nicht total gespannt darauf, wie 30 Jahre Leben, Lachen, Lieben und Kollagenverlust klingen? Dieses Album KLINGT WIE Lungen, die voller Trauer sind und diese herauspressen, wie weit geöffnete Augen und Eingeweide, wie die Sehnsucht, eins mit den Tieren und der Natur zu sein, wie Metal-Flange-Goth-Grunge-Punk-Ass-Rock’n’Roll, vollgepackt mit unnachahmlichen Gesangsmelodien und Harmonien, Donna Dreschs hochfliegendes Gitarrenspiel, das einen mitten ins Herz packt, so viele andere coole Gitarrenparts, die sich orchestral miteinander verflechten, ein bass, der einen aus den Socken haut, und eine meisterhafte Schlagzeugkunst, die ihre eigenen Grammys verdient. Die Songs sind unglaublich dynamisch, fesselnd, bewegend und einfach … GROSS – sowohl was das Gefühl als auch den Sound angeht. Team Dresch besteht aus Donna Dresch, Jody Bleyle, Kaia Wilson, Marcéo Martinez und Melissa York. Bleyle und Wilson teilen sich den Gesang, während Martinez und York abwechselnd ihre Schlagzeuge richtig aufmischen. Bleyle, Dresch und Wilson wechseln sich auf diesem Album ab, Gitarre und Bass zu spielen. Nun ja, Kaia hat nur bei einem Song Bass gespielt (aber nicht bei dem Song „One Song“). Die Texte erzählen Geschichten von Verlust und Trauer, Wandel und Vergänglichkeit – und davon, der christlichen Rechten noch einmal zu sagen, sie solle sich verdammt noch mal verpissen. Sie zeichnen Landschaften, reich an Flora und Fauna. Auf die eine oder andere Weise sind diese Songs allesamt LIEBESLIEDER, wenn man Liebe als die Vielzahl von Bedeutungen betrachtet, die sie ist. Wenn ihr bereits mit dem mittlerweile weithin als klassisch geltenden Emo-Queercore-Sound von Team Dresch vertraut seid, wird euch diese Platte einiges davon bieten, euch aber auch auf einige unerwartete, verschlungene Umwege mitnehmen.