Erstes neues Album seit 2015 (SILENT KILL)! Burke ist on fire!
Niemand machte sich wirklich Sorgen, dass Radioactivity nach all dieser Zeit den Ball fallen lassen könnte. Jeff Burkes Erfolgsbilanz (The Marked Men, The Reds, The Potential Johns, Lost Balloons usw.) spricht für sich selbst, und das seit mittlerweile über 25 Jahren.
Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass Burkes Songwriting-Stil einer der markantesten, einzigartigsten und, wenn man so sagen darf, besten des 21. Jahrhunderts ist.
Dennoch ist „Time Don't Bring Me Down“ nicht nur gut, sondern sogar großartig. Mit Mark Ryan (Marked Men, Mind Spiders, O-D-EX) und Daniel Fried + Gregory Rutherford (Bad Sports) in der Besetzung rocken diese Jungs elf Tracks in einer halben Stunde und lassen nichts unversucht.
Die ersten beiden LPs klangen so, wie man es von einem Burke-Projekt erwarten würde – straff, schnell und pure Denton-Adrenalin. „Time Won’t Bring Me Down“ hat immer noch diese DNA, aber es ist nicht nur Nostalgie. Radioactivity hat jetzt ihr eigenes Ding: Burkes Hooks haben immer noch Biss, aber es gibt mehr Raum, mehr Stimmung, und die eingespielte Chemie der Band sorgt dafür, dass jeder Hit noch härter zuschlägt.
Es gibt knallharte Songs wie „Time Won’t Bring Me Down” und „Why”, die Ihnen den Kaffee aus der Hand schlagen, aber auch herzergreifende Stücke wie „Analog Ways” (einer unserer persönlichen Favoriten und wahrscheinlich der Song, der am wenigsten nach Radioactivity klingt) „Ignorance Is Bliss” und „Shell”, die das Tempo erheblich verlangsamen und einen echten Fortschritt und eine Weiterentwicklung in Stil und Songwriting darstellen. Auf „Time Won’t Bring Me Down” nehmen Radioactivity ihren Kernsound und erweitern ihn in alle Richtungen.
Ein wahres Meisterwerk, und wir können es kaum erwarten, zu sehen, was als Nächstes kommt.