Repress von 1986: reissue 2026, 180g black vinyl, ltd 500, 425gsm heavy cardboard cover, lyric sheet printed on uncoated paper, A5 photo card, poster
Mastered for vinyl by Patrick W. Engel at Temple of Disharmony
Mark Shelton - Vocals, Guitars
Scott Parks - Bass
Randy Foxe - Drums, Keyboards, Vocals
01 Dementia
02 Shadow in the Black
03 Divine Victim
04 Hammer of the Witches
05 Morbid Tabernacle
06 Isle of the Dead
07 Taken by Storm
08 The Deluge
I. Eye of the Sea
II. Drowned Lands
III. Engulfed Cathedral
09 Friction in Mass
10 Rest in Pieces
»The Deluge« (ursprünglich 1986 über Black Dragon Records veröffentlicht) war ein sehr wichtiges Album in der Historie von Manilla Road (bis zum heutigen Tage gibt es keine offizielle US-Veröffentlichung der Scheibe).
Laut Manilla-Road-Gründer Mark “The Shark” Shelton war »The Deluge« zudem eine ausgesprochen erfolgreiche Platte: "Das Album hat sich damals wirklich gut verkauft. Es gab noch keine CDs und folglich auch keine illegalen Downloads. Also musste jeder, der »The Deluge« hören wollte, sich die Platte kaufen. Auch unser Verhältnis zu Black Dragon war damals noch richtig gut. Das sollte sich erst im Laufe der Zeit ändern.”
Mit Stücken wie "Friction in Mass" oder "Rest in Pieces" beinhaltete »The Deluge« ein paar der schnellsten Stücke, die die Band bis zum damaligen Zeitpunkt geschrieben hatte. Der Titelsong war eine Prelude für das spätere Stück 'Atlantis rising'. Auch die Produktion des Albums gestaltete sich laut Shelton über alle Zweifel erhaben.
Aber wie auch (nahezu) alle anderen frühen Manilla-Road-Platten kam »The Deluge« in der Metal-Presse damals nicht gut weg. 1986 waren Manilla Road dem Zeitgeist immer noch gute 20 Jahre voraus – und das galt sowohl für die Presse als auch für die Hörgewohnheiten der Fans ...
1986 war nämlich das Jahr, als Thrash Metal den Mainstream knackte. Die “Big Four” (Megadeth, Metallica, Anthrax und Slayer) wurden überall gefeiert, was die Chancen für eine Epic-Metal-Band wie Manilla Road nicht gerade ins Unermessliche wachsen ließ. Das Jahr 2014 ist also ein guter Zeitpunkt, um eines der besten Metal-Alben der 1980er Jahre (auf Vinyl) wiederzuentdecken ...
Matthias Mader