Klassischer Wahnsinn und Gewalt! Death Metal-Geschichte, die ultimative Ausgabe!
Death Strike muss niemandem vorgestellt werden, der sich als erfahren im Reich des Death Metals bezeichnen würde. Der Debüt-Vorstoß des legendären Paul Speckmann in das Genre hat mittlerweile als Genre-Klassiker so ziemlich Kultstatus erlangt, und das nicht ohne Grund. Diese Neuauflage des Albums von 1991 stellt das Debüt-Demo von 1985 zusammen mit vier weiteren Titeln für den recht treffenden Titel „Fuckin‘ Death“ zusammen. Und um ganz ehrlich zu sein: Könnten Sie vielleicht eine treffendere Beschreibung für die sensorische Vernichtung in diesen Aufnahmen haben?
Es ist die Tatsache, dass die Hälfte dieses Materials bereits Mitte der Achtzigerjahre aufgenommen wurde, was es wirklich auszeichnet. Death Metal steckte damals noch in den Kinderschuhen, als Extreme Metal einen Übergang vom Crust-beeinflussten Dreck von Hellhammer und Co. hin zu einer brutaleren Sorte vollzog, wobei Bands wie Possessed und Slaughter mit einer deutlich kraftvolleren und brutaleren Form von Metal aus dem Untergrund auftauchten, als alles, was man zuvor gehört hatte, und wenn man bedenkt, dass es gleichzeitig mit zwei monumentalen Veröffentlichungen der oben genannten Bands herauskam, wundert man sich Warum zum Teufel bekam es nie ganz so viel Aufmerksamkeit, da es genauso einflussreich, wenn nicht sogar noch einflussreicher als diese Klassiker war?
Wenn Sie zu den Unaufgeklärten gehören und sich immer noch fragen, wer zum Teufel Death Strike sind: „Fuckin‘ Death“ war im Grunde nur das erste Master-Album unter einem anderen Namen und zusammen mit Masters Debüt und „On the Seventh Day...“ sind sie Death Metal-Klassiker. Die ersten vier Titel stammen, wie bereits erwähnt, aus dem Jahr 1985 und sind ihrer Zeit erstaunlich voraus. Es ist im Grunde „Hellhammer on Crack“, schneller, brutaler und absolut ursprünglicher Death Metal mit deutlichem Hardcore-Einfluss. Pauls Gesang ist ein wahnsinniges und erbärmliches, nachhallendes Heulen, das das Chaos, das Kirks ungezügelte Leads, das Schlagzeug im D-Beat-Stil und der donnernde, schütternde Bass heraufbeschworen, nur noch verstärkt. Songs wie „Pay to Die“ und „Re-Entry and Destruction“ kann man einfach nicht mögen, sie sind der Extreme-Metal-Himmel (oder die Hölle, je nachdem, was man lieber mag), geradlinig, eingängig und geradezu strafend.
Es ist die schlechte Lo-Fi-Ausführung und -Produktion des Ganzen, die dieser Veröffentlichung und so vielen anderen aus der gleichen Zeit so viel Charakter verleiht, ein Charakter und Gefühl, das den heutigen technik- und explosionsbesessenen Bands leider verloren geht. In unseren Büchern ist „Fuckin‘ Death“ so ziemlich ein Klassiker des primitiven Death Metal, und wenn man bedenkt, wann es ursprünglich veröffentlicht wurde, ist es umso spektakulärer, und jetzt, wo es endlich eine Neuveröffentlichung gibt, macht es den Erwerb einer Kopie zu etwas, das nicht dazu führt, dass Ihr Bankkonto überlastet wird.