Ich dreh durch! Die letzte Platte "Desintegration" hab ich ewig rauf und runter gehört und hier verspricht schon die erste Single ein weiteres Hammeralbum. Die einzige Band aus Deutschland, die diesen Cure Vibe wirklich zu vermitteln vermag - mit diesen Texten. Dagegen sind alle anderen Post Punk Bands aus Deutschland Anfänger. Ich hab richtig Bock!!
Neo New Wave! KLEZ.E kehren auf die düster-schöne Bühne zurück und nachdem mit dem 2017er Album “Desintegration“ u.a. dem ähnlich betitelten The Cure-Album gehuldigt wurde, könnte es jetzt auch “Küss Mich“ heißen, wenn manche der neuen Stücke die Stimmung und den Rhythmus der melancholischen Longtracks des 1987er Cure-Albums Kiss Me Kiss Me Kiss Me aufnehmen und weiterdenken. Aber das Trio um AND THE GOLDEN CHOIRs Tobias Siebert weiß um die Fallen reinen Epigonentums und schafft musikalisch wie auch lyrisch mit eindringlichen Kompositionen und Arrangements sowie textlicher Tiefe den Sprung in das Jetzt! Gelungenes Update zum Vorgänger, Tour im März 2024, erste Single “Düster“ jetzt!
“Wenn Kunst spiegelt, und das tut sie im besten Falle, zeigt sich in ihr ein Abbild, eine Momentaufnahme des aktuellen Geschehens. “Düster“ beschreibt auf verschnörkelte Weise den Ist-Zustand in D aber auch die Sollbruchstelle Herz in einer zunehmend undiskutierbaren Welt.“
"Klez.e sind zurück! Im Jahr 2016 überraschten sie mit "Desintegration". Das war eine Überdosis The Cure, die ganz toll war. Nun sind sie mit ihrem neuen Album ,Erregung' wieder bei sich selbst angekommen. Der autobiographische Titeltrack ist ein bewegendes Zeugnis davon, wie Außenseitertum Menschen wie uns in die Liebe zur Musik treibt. In "Tortur" singt Tobias Siebert: ,Wir sind wie die Welt nicht mehr zu retten / Meine Lippen auf Deinen'. Der Blick von Klez.e auf die Welt ist romantisch, tieftraurig und politisch. In der Musik liegt Schmerz, aber auch Wut auf die Umstände, in denen wir gefangen sind. Ich empfehle euch, tief in ihren Songs zu versinken!" - Jan Müller (Tocotronic)
"Anders gesagt, in stürmischen Zeiten braucht man manchmal irgendwen oder irgendwas zum Anlehnen. Zum Beispiel einen Sound, der einem vertraut ist. Aus der Kindheit oder Jugend. Der aber so zeitgemäß ist, dass nichts Verstaubtes an ihm haftet. In stürmischen Zeiten braucht man manchmal was zum Nachdenken, das über die Frage hinausgeht, wo man den nächsten Kaffee trinken, das nächste Konzert erleben oder den anstehenden Urlaub verbringen möchte. Für die, die gut zuhören können, auch Songtexte. Und die dürfen gerne das aktuelle Geschehen aufgreifen. Aber sie müssen einem nicht zwingend mit belehrendem Zeigefinger kommen, für den sich irgendwer eventuell nicht mal vom eigenen Schreibtisch oder Sofa wegbewegt hat, um der Welt da draußen zu erklären, was zu tun ist und was zu lassen, sobald irgendetwas passiert. Und es passiert ja immer irgendetwas, und deswegen kommt das neue Album der Band Klez.e genau richtig. Während viele andere Bands, die aktuell New Wave oder Post Punk spielen, gut aber bemüht klingen, wirkt die Musik bei Klez.e leichtfüßig gespielt und dennoch mit enormer Dringlichkeit aufgeladen. Sie klingt mächtig und selbstbewusst, dabei wärmend und umarmend - und sie erscheint nun auf einem neuen Album, das den ambivalenten Titel "Erregung" trägt." - Christiane Falk (RBB Radio Eins)