2026 Reissue von 1984, aufgenommen 1983 in Linköping, Schweden!
Purple Haze starteten in Linköping im Jahr 1981. Als Sänger Christer Göransson gegen Ende des Jahres zur Band stieß, wurde der Name zu Genocide geändert (nach der gleichnamigen Nummer von Judas Priest). Nach einem finalen Namenswechsel zu Mindless Sinner entstand im August 1983 das Demo »Master Of Evil«, welches neben dem Titelsong die Stücke “Broken Freedom”, “Key Of Fortune” und “Screaming For Mercy” enthält.
Zu diesem Zeitpunkt bestanden Mindless Sinner aus Anders Karlsson (Bass), Magnus Danneblad (Gitarre), Jerker Edman (Gitarre), Tommy Johansson (Schlagzeug) sowie Sänger Christer Göransson.
Ebenjener Christer Göransson erklärt: „Wir hatten von Anfang an vor, ein Album aufzunehmen, aber es fehlte uns schlicht das Geld dafür. Glücklicherweise gewannen wir in der Zwischenzeit einen Musikwettbewerb und konnten so doch noch ein Studio buchen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie wir die Studiotür geöffnet haben und dachten, wir seien in einem Raumschiff gelandet: überall waren Knöpfe und Lämpchen, die leuchteten. Wir nahmen also die vier Stücke auf, aus denen »Master Of Evil« wurde. Dann gaben wir das Tape an unsere Freunde von Axewitch, die ebenfalls aus Linköping stammen, und sie spielten es ihrem Label Fingerprint/Web Records vor. Diese mochten Mindless Sinner so sehr, dass sie uns auf der Stelle unter Vertrag genommen haben.“
Mindless Sinner wurden über die Jahre hinweg häufig mit Tygers Of Pan Tang verglichen. Christer Göransson sieht die Einflüsse der Band indes eher bei Judas Priest, Iron Maiden, Saxon, Black Sabbath, Ozzy Osbourne und Dio.
Zuzüglich zu den vier Stücken von »Master Of Evil« beinhaltet die aktuelle Pressung auf High Roller Records auch das Material des Demos von Anfang 1983, nämlich “Mindless Sinner”, “Higher And Higher”, “We All Go Back”, “Heavy Metal Will Never Die” and “City Games”).
Alle neun Stücke wurden von Patrick W. Engel im Temple Of Disharmony Studio im November 2025 gemastert. Das Cutting erfolgte von SST Germany auf Neumann-Maschinen. Die ultimative audiophile Re-Issue eines unsterblichen Klassikers des Swedish Metal.
MATTHIAS MADER